Ennepetal/
Düsseldorf. (RaSi) Das Ennepetaler Unternehmen elTrim
GmbH präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder auf der bedeutendsten
Wassersportmesse des Jahres in Düsseldorf. Bereits zum 26.
Mal ist der Hersteller von Trimmanlagen auf der "boot",
die am Samstag ihre Pforten öffnete und noch bis zum 23. Januar
geht, vertreten.
Die
heute so erfolgreichen Trimmklappen-Anlagen von elTrim
hatten ihre Geburtsstunde 1976. Seinerzeit kam dem Hobbyskipper
und Techniker Klaus Kern von der Firma K&S Hugo Krüger
KG die Idee, die bis dahin nur über Hydraulikpumpen und Schläuchen
betriebenen Trimmklappen elektrisch zu steuern. Außerdem sollten
diese Anlagen hoch präzise über eine Stellungsanzeige
vom Steuerstand aus zu kontrollieren sein.
Ein
Jahr der Planung bedurfte es, bis der erste Prototyp getestet werden
konnte. Die Ergebnisse übertrafen alle Hoffnungen. Eine sehr
gute Funktionalität, der relativ einfache Einbau sowie die
Wartungsfreiheit und vor allem die präzise Stellungsanzeige
signalisierten gute Marktchancen. Nach Erteilung der Patente startete
die Serienfertigung bei der damaligen Firma K&S Baubeschläge
Hugo Krüger KG, die seit Jahren Elektromotoren für Lichtkuppeln
und Fenster herstellte.
Vor
26 Jahren wagte man mit großem Erfolg zum ersten Mal die Präsentation
auf der "boot" in Düsseldorf. Klaus Kern, der mittlerweile
seinen Ruhestand genießt, aber auf der "boot" und
auch sonst seinen Nachfolgern heute noch mit Rat und Tat zur Seite
steht: "Sogar das damals größte Schiff der Messe,
eine 20 Meter lange "Corina" mit zwei Motoren zu je 500
PS, hatte eine elTrim
-Anlage."
Sechs
Jahre später trennten die Verantwortlichen die Trimmanlagenfertigung
von der Baubeschlagsfertigung. Ständige Innovationen und Weiterentwicklungen
der Anlagen sorgen dafür, dass die Ennepetaler Produkte aus
der Egerstraße 4 auf Oelkinghausen an viele Werften in Deutschland
und Europa geliefert werden. "Dazu gehören auch die vor
Jahren entwickelten vollautomatisch arbeiteten Trimmanlagen",
erläutert Ursula Drost, die zusammen mit Waldemar Drost das
Unternehmen heute leitet. Darüber hinaus konnten die Ennepetaler
schon Anlagen nach Übersee in die USA, Kanada und Brasilien
liefern.
17.01.2005
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